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OPERATION

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Bei einer Standard-Bandscheibenoperation wird Ihr Arzt jenen Teil der vorgefallenen Bandscheibe entfernen, der die Nervenwurzel reizt oder entzündet, um diese zu entlasten und die Schmerzen zu lindern.

Weist Ihre Bandscheibe ein großes Loch auf, hat Ihr Arzt derzeit zwei Optionen:

  • Er kann die innen liegende Bandscheibe intakt lassen, wodurch der Schmerz erst einmal gelindert werden kann und positive Ergebnisse möglich sind. Im Falle eines großen Loches im äußeren Bandscheibenbereich kann das Risiko eines erneuten Bandscheibenvorfalls allerdings bis zu 27 % betragen.
  • Als Alternative dazu verringert die weitgehende Entfernung des inneren  Bandscheibenmaterials zwar das Risiko eines erneuten Bandscheibenvorfalls, dies kann allerdings später zum „Bandscheibenkollaps“ und starken Rückenschmerzen führen.

Durch die Bandscheibenoperation wird der Riss in der festeren äußeren Hülle (Anulus) der Bandscheibe nicht repariert. Mit anderen Worten: Das nach Entfernung des ausgetretenen Gewebes verbleibende Loch wird nicht verschlossen. Auf Grund des Drucks im Inneren der Bandscheibe, der bis zum Zehnfachen des Drucks in einem Autoreifen betragen kann, war es bisher schwierig, die nach der Operation verbleibende Öffnung zu verschließen.

Barricaid® ist das erste Implantat, das nach Diskektomien verbleibende Löcher verschließen kann.

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